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Die Cappu-Gemeinde nahm mich überaus freundlich und herzlich auf.
Ich wurde in die Geheimnisse des Cafégeschehens eingeweiht ... das ging von einer Erkundung der unergründlichen Seele der Kaffeemaschine bis hin zum Kampf mit der Belüftungsanlage oder der überaus betagten (über 30 Jahre) aber sehr guten Eismaschine .... ganze Abhandlungen könnte man darüber schreiben.
Es machte mir ungeheuren Spaß, war aber auch seeeeehr anstrengend. Meine Familie bekam mich gar nicht mehr zu sehen… oder kam ins Café um mich zu sehen. So ging das nicht weiter.
Deshalb nahm ich im Sommer 2006 Grgo (gesprochen „GREGOR“) mit ins Boot. Seitdem kümmern wir beide uns gleichberechtigt um das Café. Für uns ist es wichtig, dass Menschen Orte haben zum Plausch, um Kaffee zu trinken, ein Eis zu schlabbern, sich zu treffen ... und auch gesehen zu werden, natürlich!
Menschen treffen aufeinander aus den unterschiedlichsten Ecken Wolfenbüttels, ach, was sage ich - Europas! Man toleriert einander, das ist mir wichtig. Gäste sitzen an Stammtischen, oder rücken zusammen, wenn es mal eng wird.
Es ist ein regen-buntes Treiben im Café,
darauf bin ich stolz.
Den Namen des Cafés verdanken wir übrigens meinem Schwager, Heiko! Er hatte diese Idee, als meine Frau und ich uns wieder mal in Berlin, meiner 2. Heimat, mit ihm trafen. Beim gemütlichen Essen grübelten wir über einen Namen nach. Da er ein Gourmet ist und sicherlich in Ruhe und entspannt essen wollte ... kam er sehr schnell auf diesen Namen. Das Essen war gerettet und das Café hatte einen schönen Namen.
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